"Covid-19 Barometer" von KANTAR

Covid-19 Barometer

Die aktuelle Tracking-Studie "Covid-19 Barometer" von KANTAR ist verfügbar. Die Studie mit insgesamt mehr als 100.000 Befragten in über 60 Ländern informiert über Einstellungen, Wünsche, geändertes Mediennutzungsverhalten und Erwartungen an Unternehmen und Marken während und nach der COVID-19-Pandemie.

Sie finden hier als „Appetizer“ eine Infographik sowie eine Inhaltsübersicht zum Download.

Download Inhaltsübersicht

Download Infographik

Die Studie ist darauf zugeschnitten, Unternehmen eine Navigationshilfe in diesen fordernden Zeiten zu geben.

Der ausführliche Bericht – aufbereitet und interpretiert, ca. 70 Seiten pptx – ist für € 2.500,- inkl. Tabellenband erhältlich. Dieser beinhaltet sowohl die österreichischen als auch die globalen Ergebnisse.

Falls Sie auch den Bericht einer weiteren Welle kaufen, ist dieser vergünstigt für € 2.300,- erhältlich. Der Report der zweiten Welle ist übrigens ab 12.5. verfügbar.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Interesse an diesem KANTAR-Produkt haben! Ein kurzes Mail an office@tns-austria.com oder ein Anruf (01 / 5265584-15, Hr. Werndl) genügt – und wir beraten Sie gerne und unverbindlich!

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 Über KANTAR: KANTAR ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Daten, Insights und Beratungsleistungen. Wir verstehen, was Menschen denken, fühlen, einkaufen, wählen, lesen, sehen und teilen. Die mehr als 30.000 Mitarbeiter von KANTAR kombinieren Fachwissen über menschliches Verhalten mit fortschrittlichen Technologien und tragen so zum Erfolg und Wachstum von weltweit führenden Unternehmen und Organisationen bei.

Über die Studie: Je nach Land werden 2 bis 4 Befragungswellen mit einer Mindestfallzahl von n=500 durchgeführt. In Österreich waren es 2 Wellen mit n=800 Personen, die Feldarbeit fand hier von 9.-13.4. bzw. 23.-27.4. statt. Insgesamt wurden in mehr als 60 Ländern mehr als 100.000 Personen befragt. Die meisten davon online, ein Teil telefonisch.

Derzeit erfasste Länder: Ägypten, Algerien, Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kasachstan, Kenia, Kolumbien, Kroatien, Malaysia, Marokko, Mauritius, Mexiko, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Österreich, Pakistan, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Reunion, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Serbien, Singapur, Slowakische Republik, Spanien, Südafrika, Südkorea, Thailand, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam

 


Beyond survival tactics

Beyond survival tactics

Wie sollen Marken mit der Coronakrise umgehen? In dieser vielbeachteten Präsentation zeigt Nigel Hollis von KANTAR, worauf man achten sollte.

Wir hoffen es ist gutes „Food for thought“ für Sie und von Nutzen für Ihre Unternehmen!

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Medien 2020: 12 Trends und Prognosen von KANTAR

 

Media predictions

Mit Beginn des Jahres 2020 beschleunigt sich der Wandel in der Medienlandschaft deutlich mit neuen Technologien, Plattformen und Geschäftsmodellen.

Die Grenzen zwischen „Paid“, „Owned“ und „Earned“ Media verschwimmen, was neue Möglichkeiten für Marketing- und Kommunikationsprofis eröffnet, ihre Zielgruppen zu erreichen - aber auch neue Herausforderungen für die Effizienzmessung mit sich bringt.

Andy Brown und Jane Ostler von KANTAR publizieren dazu eine interessante Sammlung von 12 Trends und Prognosen zur aktuellen Entwicklung der Medienlandschaft.
Lesen Sie dieses spannende Kompendium!

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Quelle: Kantar


 

Kantar’s AdReaction: Getting Gender Right Report bestätigt: Werbung ist immer noch in stereotypen Rollenbildern gefangen.

Die große Mehrheit der Vermarkter glaubt, dass sie gut dabei sind, Geschlechter-Stereotypen in der Werbung zu vermeiden (76% der weiblichen Vermarkter und 88% der männlichen Vermarkter glauben dies). Die neueste Kantar Analyse zu Kreativität in der Werbung und deren Wirksamkeit zeigt aber, dass fast die Hälfte der Konsumenten der Meinung ist, dass Werbetreibende dies noch immer nicht schaffen.

AdReaction: Getting Gender Right bestätigt, dass – obwohl die Werbeindustrie überzeugt ist, Frauen und Männer als positive Vorbilder abzubilden – besonders Frauen auf überholte Weise dargestellt werden und gleichzeitig in vielen Kategorien auf geschlechtsspezifische Stereotypen abgestellt wird.

AdReaction

 

Den Ergebnissen zufolge ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass Frauen in der Werbung unangemessen dargestellt werden (45%) und nur eine geringere Anzahl findet, dass die Art der Darstellung positiv ist (40%). Dieser Unterschied ist bei männlichen Darstellungen sogar noch größer (44% gegenüber 35%).

Wenn in Großbritannien beide Geschlechter in einer Anzeige auftreten, ist eine prominente Darstellung für beide Geschlechter gleich wahrscheinlich. Dies zeigt, dass Großbritannien in seinen Darstellungen progressiver ist als der globale Durchschnitt, dem zufolge Männer um 38% häufiger hervorgehoben werden als Frauen.

Geschlechterdarstellungen sind jedoch noch immer stereotyp: 68% aller Anzeigen in Großbritannien und dem Rest Europas zeigen Frauen als "sympathisch" bzw. "fürsorglich". Nur 4% zeigen einen autoritären weiblichen Charakter im Vergleich zu 7% bei den dargestellten Männern. Dies deutet darauf hin, dass in der Werbung für beide Geschlechter keine positiven Leitbilder gezeigt werden – und dies ungeachtet der Tatsache, dass Werbung, die Menschen in Autoritätspositionen zeigt, besonders wirksam ist.

Nahezu alle Waschmittel-Werbungen und eine große Zahl aller Werbungen für Toilettenartikel und Lebensmittel richten sich an Frauen. In den europäischen Haushalten sind jedoch in den meisten Kategorien beide Geschlechter an der Entscheidungsfindung beteiligt. Wenn es um Lebensmittel-Einkäufe geht, betrachten sich 93% der deutschen Frauen und 82% der deutschen Männer als hauptsächliche Käufer. Dieser stark vereinfachte Zielgruppen-Ansatz führt zu verpassten Möglichkeiten, eine sinnvolle Verbindung zu den Verbrauchern herzustellen.

Anzeigen, die Frauen nicht überzeugend darstellen und ansprechen, wirken sich negativ auf den Erfolg von Kampagnen und den Erfolg von Marken aus. Marken, die Geschlechter ausgewogen darstellen, sind wertvoller - mit einem Markenwert von durchschnittlich 20,6 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu weisen Marken, die Frauen bzw. Männer verstärkt darstellen, nur einen Wert von 16,1 Milliarden bzw. 11,5 Milliarden US-Dollar auf.

Hannah Walley, Kantar Millward Browns Joint Head of Media & Digital, kommentiert die Ergebnisse der Studie so: "Die fortschrittliche Darstellung der Geschlechter in der Werbung wird immer wichtiger. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die ASA (britische Behörde für Werbestandards, Anm.) die Verwendung von Stereotypen untersagt, die die Entwicklung von Menschen und Gesellschaft behindern. Allerdings sind sich Werbeindustrie und Konsumenten über das Ausmaß des gelungenen Fortschritts nicht einig: Die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt - aber die Reaktion der Werbebranche darauf ist zu zögerlich.“
"Es passieren wirklich großartige Dinge, aber Marken sprechen Frauen und Männer immer noch nicht so gut an, wie sie es könnten. Als gesamte Branche müssen wir uns aus unserer Blase befreien und intensiv darüber nachdenken, wie wir Werbung machen können, die diese veralteten und vereinfachten Annahmen in Frage stellt und auf ein möglichst breites Publikum ausstahlt. Es handelt sich dabei um eine wirtschaftliche Notwendigkeit, die das Marketing mutig und modern macht und Dinge verändert."

Kantars AdReaction: Getting Gender Right-Studie beinhaltet die Analyse von 30.000 Werbetests anhand der globalen 2018 Link™ Werbedatenbank, die Umfrageergebnisse von 450 global Marketing-Verantwortlichen, die Einstellungen zu Werbung von fast 40.000 Konsumenten auf der ganzen Welt, sowie Markenwertanalysen von über 9.000 globalen Marken, um ein tiefes Verständnis dafür zu bekommen, wie Frauen und Männer in der Werbung dargestellt werden und wie unterschiedlich sie auf das Marketing reagieren.

Den Bericht zu AdReaction können Sie hier herunterladen: Download

Quelle: Kantar